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Die
Motorleistung ist über einen Kraft- bzw. Bewegungssensor automatisch an
die Muskelkraft des Fahrers gekoppelt. Man gibt quasi mit den Pedalen
Gas. Da der Motor nur während des Tretens aktiv ist, wird die
Muskelkraft immer im Vordergrund stehen. Nur, wenn man in die Pedale
tritt, regelt der Motor auch Kraft dazu. Sind 25 Stundenkilometer
erreicht, schaltet sich die Motorunterstützung aus. Damit ist das
Pedelec in Deutschland juristisch mit dem Fahrrad gleichgestellt und
unterliegt weder Führerschein-, Versicherungs- noch Helmpflicht. Um das
schieben und Anfahren zu erleichtern, bieten manche Pedelecs
Anfahrhilfen, die ohne Treten per Drehgriff oder Schalter bis zu 5
Stundenkilometer beschleunigen. Das Prinzip des Pedelecs der
unmerklichen Bewegungserleichterung kenne wir beispielsweise von der
Servolenkung im Auto.
Pedelecs, erstmal von Yamaha 1994 auf den Markt gebracht, haben das
Potential zu einer neuen Fahrzeuggeneration. Die Autoren sehen das
Pedelec als die konsequente Weiterentwicklung des Fahrrads. Wie bei
vielen anderen Gegenständen des Alltags bringt die Elektronik neue
Funktionen und bietet Raum für Innovationen. So wie aus der Kutsche
durch die Motorisierung einst das Auto wurde, aus der Schreibmaschine
mit Hilfe der Elektronik der Computer, aus dem Telefon mit Wählscheibe
das Handy als modernes Kommunikationsgerät, so kann die Elektronik das
Fahrrad zum Zweirad der Zukunft machen - dem PEDELEC. |

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